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Renzi am Unglücksort in Apulien: "Dies ist die Zeit zu weinen"

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Von Euronews
Renzi am Unglücksort in Apulien: "Dies ist die Zeit zu weinen"

<p>Bei einem der schwersten <a href="http://de.euronews.com/2016/07/12/viele-tote-bei-zugunglueck-in-sueditalien/">Zugunglücke in Italien</a> sind mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Ministerpräsident Matteo Renzi besuchte am Dienstagabend die Unglücksstelle nördlich der süditalienischen Stadt Bari. Dort waren zwei Personenzüge mit hoher Geschwindigkeit frontal zusammengestoßen. Rund 50 Menschen erlitten Verletzungen.</p> <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="fr"><p lang="en" dir="ltr">aerial view of deadly train accident in Italy. At least 12 dead. <a href="https://twitter.com/hashtag/LiveAlert?src=hash">#LiveAlert</a> <a href="https://t.co/GulKsg0ypg">pic.twitter.com/GulKsg0ypg</a></p>— Bob Bonner (@BobBonnerTV) <a href="https://twitter.com/BobBonnerTV/status/752836419060629504">12 juillet 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Die Züge prallten in einer Kurve aufeinander und verkeilten sich. Einige Waggons wurden durch die Wucht des Aufpralls zerstört. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung gegen unbekannt.</p> <p>Matteo Renzi zeigte sich am Unglücksort erschüttert über das Ausmaß des Unglücks:</p> <p>“Die Bibel sagt, alles zu seiner Zeit. Dies ist die Zeit zu weinen, den Familien nahe zu sein, Menschlichkeit im Angesicht des Schmerzes zu zeigen. All dies werden wir auch in den kommenden Tagen beherzigen. Die Wahrheit über das Geschehene muss ans Licht kommen, und die Verantwortlichen müssen ausfindig gemacht werden.”</p> <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="fr"><p lang="it" dir="ltr">Oggi è il giorno del dolore e delle lacrime. Insieme alla Puglia e alla sua gente <a href="https://t.co/TmR4THyFHd">pic.twitter.com/TmR4THyFHd</a></p>— Matteo Renzi (@matteorenzi) <a href="https://twitter.com/matteorenzi/status/752962639693811712">12 juillet 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Der Frontalzusammenstoß ereignete sich aus bislang unbekannter Ursache in der Region Apulien auf einer eingleisigen Strecke zwischen Corato und Andria. Zum Unglückszeitpunkt herrschten gute Sichtverhältnisse.</p> <p>Die Umweltorganisation Legambiente kritisierte, dass es auf der veralteten Strecke kein automatisches Zugbremssystem gebe und zu wenig in die Bahnstrecken des Südens investiert werde.Menschliches Versagen oder ein technischer Defekt wurde als Unfallursache nicht ausgeschlossen. Ein überlebender Passagier berichtete:</p> <p><em>“Ich habe Musik gehört und plötzlich lag ich am Boden. Bewegungsunfähig. Der Schaffner lag neben mir, auch er konnte nicht aus eigener Kraft aufstehen. Also haben wir beide auf Hilfe gewartet.”</em></p> <p>Einer der beiden Zugführer kam bei dem Zusammenstoß ums Leben, der andere erlitt schwere Verletzungen. Medienberichten zufolge waren viele Studenten und Pendler in den Zügen unterwegs. Auch Papst Franziskus sprach den Angehörigen sein Beileid aus. </p> <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="fr"><p lang="en" dir="ltr">Pope Francis grieves over deadly train crash in Italy <a href="https://twitter.com/hashtag/PopeFrancis?src=hash">#PopeFrancis</a><a href="https://t.co/hTZUUhsWaC">https://t.co/hTZUUhsWaC</a></p>— Catholic News Agency (@cnalive) <a href="https://twitter.com/cnalive/status/753000004537634816">12 juillet 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>