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Erinnerungen an die Terrornacht: "Kinder weinten. Frauen haben geschrien"

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Erinnerungen an die Terrornacht: "Kinder weinten. Frauen haben geschrien"

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Einen Tag nach dem Terror an der Promenade des Anglais versuchen die Einwohner Nizzas, den Schrecken zu verarbeiten und zur Normalität zurückzufinden. Thomas Russo betreibt ein italienisches Restaurant ganz in der Nähe der Promenade. Während des Attentats suchten traumatisierte Überlebende des Attentats Zuflucht bei ihm.

“Es war gegen halb elf, als etwa hundert Menschen in das Restaurant drängten”, sagt er im Interview mit Euronews. “Ich habe ein kleines Lokal und die Menschen flüchteten sich bis in die Küche, um sich in Sicherheit zu bringen. Es war eine furchtbare Situation. Es war sehr schwierig. Kinder haben geweint. Frauen haben geschrien. Es was chaotisch. Auf dem Boden war Blut. Man kann es heute noch sehen. Es war sehr schwierig.”

Einen Tag nach dem Terror hat Thomas bereits wieder Gäste. “Was passiert ist, ist furchtbar”, sagt ein englischer Urlauber, “aber wir dürfen unser Leben davon nicht beeinflussen lassen, denn sonst haben sie ihr Ziel erreicht.”

“Trotz der Schreckensszenen, die die Menschen erlebt haben, gehen das Leben und der Tourismus weiter”, so eine Euronews-Reporterin in Nizza. “Die Straßen sind wieder voll von Menschen, aber die Besucher, mit denen wir gesprochen haben, sagen, dass sie diese Tragödie noch lange beschäftigen wird.”

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden.euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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