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Spuren der Zerstörung in Teilen Ankaras

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Spuren der Zerstörung in Teilen Ankaras

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Am Samstagmorgen war der Putschversuch in der Türkei vorbei, die letzten Soldaten gaben auf. Um den Putsch abzuwehren, hatte die türkische Regierung loyale Kräfte mobilisiert, unter anderem die Polizei. Zivilsten folgten dem Aufruf von Präsident Erdogan, gegen die Putschisten auf die Straße zu gehen. Einige der Demonstranten griffen dabei auch Soldaten an.

In Ankara und Istanbul waren zuvor Militärfahrzeuge und Soldaten präsent und brachten strategisch wichtige Punkte wie eine Bosporus-Brücke unter ihre Kontrolle. Unter dem Einsatz von Kampfflugzeugen und Panzern lieferten sich Putschisten und regierungstreue Truppen schwerste Gefechte.
Am Tag danach wurde das Ausmaß der Zerstörungen sichtbar. Schüsse und Explosionen haben auch rund um das Parlament in Ankara Spuren hinterlassen.

Die vier im Parlament vertretenen Parteien verurteilten in einer gemeinsamen Erklärung den Putschversuch. Diese Einigkeit sei von unschätzbarem Wert für die Demokratie, heißt es in dem Papier, das von einem Abgeordneten während einer Sondersitzung verlesen wurde.

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