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Seidenstraßenrallye: Durch die heiße Dsungarei

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Seidenstraßenrallye: Durch die heiße Dsungarei

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Yazeed Al Rahji aus Saudi-Arabien hat bei der Seidenstraßenrallye noch das Podium im Blick. Mehr denn ja nach seinem Sieg auf der achten Etappe. Die Sonne brannte im Dsungarischen Becken im Nordwesten Chinas erbarmungslos vom Himmel, al Rajhi und sein deutscher Beifahrer Timo Gottschalk trotzten der sengenden Hitze und gewannen die 257 Kilometer lange Wertungsprüfung vor Sebastien Loeb aus Frankreich. Der neunmalige Rallye-Weltmeister war im Peugeot 31 Sekunden langsamer als der Tagessieger.

Den dritten Platz sicherte sich Stephane Peterhansel – der Rallye-Dakar-Seriensieger ist im Kampf um den Gesamtsieg aber weit abgeschlagen. Da liegt sein französischer Landsmann Cyril Despres in Führung. Despres wurde auf dem Weg von Bortala nach Ürümqi Vierter.

Martin van den Brink und seine Besatzung bauten ihre Spitzenposition in der Lastwagenwertung mit einem zweiten Tagessieg in Folge aus. Der niederländische Renault-Pilot liegt im Gesamtklassement 18 Minuten und 40 Sekunden vor dem Russen Dimitri Sotnikow. Sotnikow löste mit einem dritten Rang in der Tageswertung seinen Landsmann Anton Schibalow als ersten Verfolger des Niederländers ab.

Die neunte Etappe wird sandig: Es geht durch die Wüste, hier steigen die Temperaturen manchmal auf über 60 Grad Celsius. Zwischen Ürümqi und Hami liegen 719,55 Kilometer, die Wertungsprüfung ist 384 Kilometer lang.

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