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Wut auf Behörden: Viele Opfer des Attentats in Nizza noch nicht identifiziert

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Wut auf Behörden: Viele Opfer des Attentats in Nizza noch nicht identifiziert

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Auch drei Tage nach dem Attentat in Nizza konnten mehr als ein Dutzend Opfer noch nicht identifiziert werden.

Vor dem Krankenhaus spielen sich immer wieder dramatische Szenen ab: Ein Mann bricht zusammen: Er musste gerade erfahren, dass seine Frau und sein vierjähriger Sohn am Donnerstag ums Leben kamen.

84 Menschen kamen ums Leben, darunter zehn Kinder und Jugendliche. Achtzehn Menschen schweben weiter in Lebensgefahr.

Eine Frau beklagt mangelnde Kommunikation seitens der Behörden: “Wir drängen und drängen und drängen auf Informationen. Wir brauchen dringend Neuigkeiten. Das kann doch nicht so schwer sein, es gibt doch Fotos! Ein Foto auszudrucken und den Namen daneben zu schreiben, das ist doch nicht zuviel verlangt. Jedes Kind könnte das machen.”

In der Hauptstadt Paris wurde am Sonntag unter verschärften Sicherheitsbedigungen ein Gedenkgottesdienst für die Opfer der Katastrophe abgehalten. Menschen aus aller Welt kamen in die berühmte Nôtre-Dame-Kathedrale, um ihre Solidarität zu bekunden.

Am Montag um zwölf Uhr mittags ist in Frankreich eine landesweite Schweigeminute geplant.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden.euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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