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Asylantrag: Türkische Soldaten erscheinen vor griechischem Gericht

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Asylantrag: Türkische Soldaten erscheinen vor griechischem Gericht

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Acht türkische Soldaten, die nach dem gescheiterten Putsch nach Griechenland geflüchtet sind, haben dort offiziell Asyl beantragt.

Die türkische Regierung sieht die Männer als Verräter an und forderte ihre sofortige Auslieferung.

Sie waren am Samstag nach der Landung mit einem Militärhubschrauber in der Küstenstadt Alexandroupoli wegen illegalen Grenzübertritts festgenommen worden.

Die Soldaten beteuern, nicht am Staatsstreich beteiligt gewesen zu sein, so die Anwältin Vassiliki Ilia Marinaki: “Heute sind wir vor dem Ausschuss für Asyl erschienen. Das ist die erste Instanz und es war die erste Anhörung. Sie dient der Registrierung. Die Soldaten haben ausgesagt, dass sie Angst vor der Todesstrafe oder vor Folter haben wenn sie zurück in die Türkei gehen.”

Ankara drohte Athen, dass sich die bereits belasteten Beziehungen zwischen den beiden Nachbarländern durch den Vorgang weiter verschlechtern könnten.

Griechenland versprach, über die Asylanfragen rasch zu entscheiden, und dabei internationales Recht sowie Menschenrechtsabkommen zu respektieren.

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