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Brüssel verhängt hohe Strafgelder gegen LKW-Hersteller

Wegen unerlaubter Preisabsprachen hat Brüssel hohe Bußgelder gegen mehrere europäische LKW-Hersteller verhängt.

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Brüssel verhängt hohe Strafgelder gegen LKW-Hersteller

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Wegen unerlaubter Preisabsprachen hat Brüssel hohe Bußgelder gegen mehrere europäische LKW-Hersteller verhängt. Allein der deutsche Autobauer Daimler muss über eine Milliarde Euro zahlen. Seitens des Konzerns hieß es, man bedaure die Vorfälle und habe die Konsequenzen gezogen. Auch gegen Iveco, DAF und Volvo/Renault wurden Bußgelder verhängt.

“Die Hersteller teilten einander die geplanten Erhöhungen der Bruttolistenpreise für mittelschwere und schwere LKW mit”, so EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. “Diese Listenpreise bilden die Grundlage für die Preise in der LKW-Industrie. Die Hersteller stimmten sich bei der Erhöhung der Bruttolistenpreise für LKW ab.”

Insgesamt verhängte die EU-Kommission Strafgelder in Höhe von fast drei Milliarden Euro. Die VW-Tochter MAN kommt als Hinweisgeberin straffrei davon. Nach Angaben der EU-Kommission wurde das Kartell 1997 gegründet und war 14 Jahre lang aktiv.