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IOC vertagt Entscheidung über Russlands Komplettausschluss für Rio

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IOC vertagt Entscheidung über Russlands Komplettausschluss für Rio

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Ein Funken Hoffnung für russische Sportler: Das Internationale Olympische Komitee hat die Entscheidung über einen kompletten Ausschluss Russlands von den Sommerspielen in Rio vertagt.

Wie das IOC nach einer Sitzung in Lausanne mitteilte, will man zuerst den Ausgang des laufenden Verfahrens vor dem Internationalen Sportgerichtshof abwarten. Mehrere betroffene Sportler hatten gegen den Komplettausschluss wegen des Skandals um jahrelanges staatlich gesteuertes Doping geklagt.

Allerdings beschloss das IOC, dass weder Offizielle des russischen Sportministeriums noch andere im WADA-Bericht erwähnte Personen zu den Olympischen Spielen nach Rio reisen dürfen. Zudem werden zunächst keine Sportveranstaltungen in Russland mehr organisieren, eine Entscheidung, die die Europa-Spiele 2019 trifft.

Im Bericht der Welt-Anti-Doping-Agentur wird Russland jahrelanges staatlich gesteuertes Doping vorgeworfen. Nach Erkenntnis des WADA-Chefermittlers hat das russische Sportministerium die Manipulationen “geleitet, kontrolliert und überwacht” und auch der Inlandsgeheimdienst war beteiligt.

Betroffen sind unter anderem die Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014. Nach Aussage des Whistleblowers Grigori Rodschenkow wurden dort mehrere Hundert Dopingproben ausgetauscht und manipuliert.

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