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Netflix bleibt hinter eigenen Erwartungen zurück

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Netflix bleibt hinter eigenen Erwartungen zurück

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Der Online-Videodienst Netflix meldet trotz fast weltweiter Verfügbarkeit das schwächste Wachstum der Kundenzahlen seit drei Jahren. In den vergangenen drei Monaten kamen 1,7 Millionen Kunden hinzu. Das Unternehmen selbst hatte auf plus 2,5 Millionen gehofft. Die Netflix-Aktie sackte nachbörslich um rund 15 Prozent ab.

Gründer und Chef Reed Hastings führte für das schwache Nutzerwachstum unter anderem auf höhere Preise für Bestandskunden mit alten Verträgen zurück. Das habe mehr Kündigungen ausgelöst. «Was auch immer etwas kostet, Die Leute mögen nicht, wenn es teurer wird», sagte er. Netflix müsse da aber durch.

Netflix hat jetzt 83,2 Millionen Kunden weltweit, davon gut 47,1 Millionen im Heimatmarkt USA. Der Dienst war Anfang des Jahres in rund 130 weiteren Ländern gestartet und ist damit nun fast auf der ganzen Welt verfügbar, bis auf China und Länder wie Nordkorea. Die globale Reichweite weckt auch entsprechende Erwartungen an das Wachstum der Nutzerzahlen.

Den Umsatz konnte der Videodienst im Jahresvergleich um 28 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro steigern. Beim Gewinn gab es ein Plus von 55 Prozent auf 36,9 Millionen Euro.

su mit dpa

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