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Anschlag in Würzburg: Axt-Attentäter offenbar Einzeltäter

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Anschlag in Würzburg: Axt-Attentäter offenbar Einzeltäter

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Bei dem Axt-Attentäter in einem Regionalzug bei Würzburg handelt es sich nach Einschätzung des deutschen Innenministers Thomas de Maizière um einen Einzeltäter. Vieles deute darauf hin, dass sich der 17-jährige Flüchtling durch die Propaganda des sogenannten “Islamischen Staates” angestachelt gefühlt habe.

Der Minister warnte vor einem Generalverdacht gegen Flüchtlinge. “Wir haben ja mehrfach darauf hingewiesen, dass es unter den Flüchtlingen, die zu uns gekommen sind, Hinweise gibt auf Bezüge zum internationalen Terrorismus. In den allermeisten Fällen haben sich diese Hinweise als falsch herausgestellt. Es gibt aber Hinweise, die noch überprüft werden. Deswegen kann man nicht sagen, es gibt zwischen den Flüchtlingen und Terrorismus keinen Zusammenhang.”

Thomas de Maizière geht derzeit davon aus, dass der junge Mann aus Afghanistan stammt. Der Täter hatte am Montagabend Reisende mit Axt und Messer attackiert, bevor er von der Polizei erschossen wurde.

Thomas de Maizière sagte weiter: “Wenn Sie sehen, dass die Opfer Menschen aus Hongkong und China sind, die sozusagen nicht den deutschen, westlichen Lebensstil schon äußerlich repräsentieren, zeigt, was das für ein Maß von Gewaltexzess ist.”

Inzwischen trafen die Angehörigen der Verletzten ein. Zwei Menschen schweben noch immer in Lebensgefahr. Laut Hongkongs Einwanderungsbehörde gehören vier der fünf Verletzten der gleichen Familie an.

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