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"Brexit"-Gewinnwarnung bei Eurotunnel

Der Rückgang des Pfundes nach dem britischen “Brexit”-Votum hat die Gewinnaussichten von Eurotunnel angekratzt.

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"Brexit"-Gewinnwarnung bei Eurotunnel

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Der Rückgang des Pfundes nach dem britischen “Brexit”-Votum hat die Gewinnaussichten von Eurotunnel angekratzt. Die Betreibergesellschaft des 50 km langen Eurotunnels und der Pendelzüge durch den Tunnel hat ihre Gewinnaussichten für das laufende Jahr um 4,5 Prozent zurückgenommen, auf 535 Millionen Euro. Auch die Gewinnprognose für 2017 wurde um 4,3 gekappt.

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"Der Konzern bleibt zuversichtlich, dass sein Wirtschaftsmodell aufgeht"

Eurotunnel geht von einer Abwertung des Pfundes gegen den Euro um 7 Prozent aus, was die Gewinne zu reduziert, wenn sie in Euro umgerechnet werden.

Der Fahrzeug-Transport steht für zwei Drittel des Eurostar-Einkommens und britische Kunden machen 80% der Passagiere aus, die ihr Auto mitnehmen.

Die Eurotunnel-Aktien fielen nach dem “Brexit”Votum um 30 Prozent und und stehen aktuell 16 Prozent unter dem Vor“Brexit”-Niveau.

Im ersten Halbjahr 2016 stieg der Gewinn um 4 Prozent auf 249 Millionen Euro, bei 2 Prozent mehr Umsatz – 582 Millionen Euro.

“Der Konzern bleibt zuversichtlich, dass sein Wirtschaftsmodell aufgeht,” so Vorstandschef Jacques Gounon, “trotz der Unsicherheit auf den Finanzmärkten nach dem Votum, die Europäische Union zu verlassen.”

Twitter-Spott: “Gehen Sie zur Seite. Wir machen wieder dicht!”

su mit Reuters