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Östliche EU-Staaten lehnen Brüsseler Pläne gegen Lohndumping ab

Redaktion Brüssel

Östliche EU-Staaten lehnen Brüsseler Pläne gegen Lohndumping ab

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Ein polnischer Arbeitnehmer verdient im Regelfall in einem deutschen Unternehmen viel weniger als sein deutscher Kollege für die gleiche Arbeit. Die EU-Kommission will erreichen, dass künftig dieselbe Arbeit an ein- und demselben Ort gleich entlohnt werden muss. Sie will das Lohndumping abschaffen und die sogenannte Entsenderichtlinie ändern.

“Die Entsendung von Arbeitern ist eine grenzüberschreitende Angelegenheit”, so die EU-Arbeitskommissarin Marianne Thyssen. “Die Tätigkeit entsandter Arbeiter wirkt sich auf mindestens zwei Staaten aus. Die Entsenderegeln schaffen Rechte und Verpflichtungen zwischen Personen aus unterschiedlichen Mitgliedsstaaten, zwischen dem Arbeitgeber eines Herkunftslandes und einem Arbeiter, der sich vorübergehend in einem anderen Mitgliedsland aufhält.”

EU-Länder aus Mittel- und Osteuropa aber lehnen den Vorschlag Brüssels ab, sie sehen darin eine Gefahr für ihre Unternehmen. Weil diese Löhne auf Heimatniveau zahlen, haben sie in Ländern wie Deutschland Wettbewerbsvorteile. 2014 gab es in der EU fast zwei Millionen entsandte Arbeitnehmer.

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