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Rede auf dem Nominierungsparteitag: Melania Trump unter Plagiatsverdacht

Melania Trump beeindruckte die republikanische Parteiversammlung mit sehr persönlichen, aber großteils leider geliehenen Worten, sie sprach über die Liebe zu ihrem Mann Donald und zu Amerika – wortw

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Rede auf dem Nominierungsparteitag: Melania Trump unter Plagiatsverdacht

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Melania Trump beeindruckte die republikanische Parteiversammlung mit sehr persönlichen, aber großteils leider geliehenen Worten, sie sprach über die Liebe zu ihrem Mann Donald und zu Amerika – wortwörtlich geklaut, ausgerechnet von Michelle Obama. Statt die Panne zuzugeben, nannte Trumps Manager die Vorwürfe absurd. Die Reaktionen auf der Convention sind gemischt:

allviews Created with Sketch. Meinung

"Wenn so etwas passiert, dann gibt es nur eins: direkt raus mit der Wahrheit, Augen zu und durch."

Anita McBride, Ehemalige Stabschefin der First Lady Laura Bush

“So etwas passiert wenn da kein Stab ist, niemand da ist, der so eine große Rede noch einmal kontrolliert. Ich wette, so ein Fehler passiert ihnen nicht noch einmal.”

“Viel Lärm um nichts, die Diskussion soll nur von den wirklich wichtigen Dingen ablenken.”

“Mein Rat für das Team Trump wäre – bringt das in Ordnung, das ist ein echter Anfängerfehler. Die Trump Kampagne läuft jetzt ein Jahr, jetzt kommen sie das erste Mal in wirklich sensible politische Bereiche.”

Man könnte das Ironie nennen, sagt Stefan Grobe, euronews Korrespondent und zur Zeit in Cleveland. Seine Meinung ist: “Die Trump Kampagne macht Anleihen bei den verhassten Obamas, und nicht zum Beispiel bei Ann Romney, der Frau des letzten republikanischen Kandidaten. Vielleicht haben sie sich auch gedacht, wir machen es genau so wie Obama – und gewinnen!

In den Social Media finden sich ebenfalls jede Menge ironische Beiträge: