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Silk Way Rallye 2016: 11. Etappe wegen Sandsturms abgesagt

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Silk Way Rallye 2016: 11. Etappe wegen Sandsturms abgesagt

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Die 11. Etappe der Silk Way Rallye 2016 von Dunhuang nach Jiayuguan wurde wegen eines Sandsturms in der Region Gansu abgesagt. Die Versorgungsflugzeuge waren aufgrund eines Sandsturms gezwungen, am Boden zu bleiben.

Der Luftfrachtverkehr der Organisatoren kam zum Erliegen. Mitorganisator Luc Alphand sieht keine Möglichkeit, die Etappe regulär zu starten:

“Es ist fast unmöglich. Wie sie sehen können, haben wir sehr starke Windverhältnisse. Die Windgeschwindigkeit liegt momentan bei gut 70 Kilometer in der Stunde. Es ist ein schwerer Sandsturm. Das gehört zur Rallye dazu, aber aus Sicherheitsgründen können die Helikopter nicht starten und folglich ist die Versorgung der Piloten nicht möglich. Es ist zu riskant für die Fahrer, falls etwas passieren sollte.”

Im Konvoi fuhr die Silk Way Rally Entourage zum Zielort Jiayuguan, um sich auf die morgige zwölfte Etappe vorzubereiten. Peugeot-Pilot Stéphane Peterhansel nimmt es gelassen:

“Wir wussten, dass schlechte Wetterbedingungen Teil des Rennens sein können. Der Sandsturm bedeutet, dass die Sicherheit der Fahrer nicht gewährleistet ist. Das ist bei einer solchen Rallye durchaus üblich. Wir müssen das akzeptieren und auch die Tatsache, das das Rennen verkürzt wird. Es tut mir leid für die Organisatoren, sie haben viel Herzblut in diese Veranstaltung gesteckt.”

Sollte das Wetter mitspielen, steht am Donnerstag auf der zwölften Etappe mit rund 670 Kilometern das längste Teilstück der Silk Way Rallye auf dem Weg nach Peking an.

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