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Russlands Leichtathleten: Suspendierung aufrechterhalten (CAS)

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Russlands Leichtathleten: Suspendierung aufrechterhalten (CAS)

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Ein Kremlsprecher hat die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs in der Schweiz inakzeptabel genannt. Russische Leichtathleten dürfen dem Urteil zufolge bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nicht starten. Der Internationale Sportgerichtshof CAS wies im schweizerischen Lausanne nämlich den Einspruch von 68 russischen Athleten zurück. Das Urteil ist richtungsweisend für das Internationale Olympische Komitee (IOC), das bis zum kommenden Dienstag über den Ausschluss der russischen Sportler von den Sommerspielen in Brasilien entscheidet.

CAS-Generalsekretär Matthieu Reeb erklärte, da das IOC in Lausanne nicht vertreten war, sei dies nicht direkt eine Entscheidung über die Olympischen Spiele, dies obliege letztendlich dem IOC, – es sei der Einspruch der Athleten gegen ihre Suspendierung zurückgewiesen worden.

Der Weltverband IAAF hatte den russischen Leichtathletikverband WFLA am 13. November 2015 wegen flächendeckenden Dopings suspendiert. Die Sperre für internationale Wettkämpfe wurde am 17. Juni von der IAAF über die Olympischen Spielen in Rio de Janeiro hinaus verlängert. Der Sportgerichtshof prüfte in dem Berufungsverfahren, ob die IAAF bei der Suspendierung auf Grundlage der Verbandsregeln korrekt entschieden hatte.

Grundlage für oder gegen einen Bann aller russischen Sportler ist der Bericht des WADA-Ermittlers Richard McLaren, in dem Staatsdoping in Russland angeprangert wird.

Außerdem wurde nachgewiesen, dass bei den Winterspielen 2014 in Sotschi positive Dopingproben von russischen Athleten vertuscht oder verfälscht worden sind.

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