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Pokémon Go kommt ins Heimatland der Computer-Monster

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Pokémon Go kommt ins Heimatland der Computer-Monster

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Das Warten hat ein Ende: Das beliebte Handyspiel Pokémon Go ist jetzt auch in Japan erhältlich – dem Herkunftsland des Herstellers Nintendo.

Das Spiel war Anfang Juni in den USA auf den Markt gekommen und fand seither in über dreißig Ländern begeisterte Anhänger.

Ihre Freude über den Start in Japan teilten zahlreiche Nutzer in den sozialen Medien – Startschwierigkeiten, wie die Überlastung des Anmeldeservers waren schnell vergessen.

“Es ist genau wie ich es mir vorgestellt habe, ein riesen Spaß! Es ist auch ein guter Grund, das Haus zu verlassen, es gefällt mir wirklich gut”, meint ein junger Mann in Tokio.

Im Rating des Apple-Stores war die App in Windeseile auf dem ersten Platz.

Bei dem Spiel werden die kleinen Pokémon-Monster auf der Landkarte auf dem Display des Handynutzers angezeigt. Das Tierchen kann dann mit Hilfe der handykamera “gefangen” werden. Ziel ist es, möglichst viele unterschiedliche Pokémons zu sammeln.

Die japanische Regierung appellierte an Nutzer, auf ihre Sicherheit zu achten, die Nationale Agentur für Cyber-Sicherheit veröffentlichte einen Handzettel mit Ratschlägen – auf dem unter anderem vor Hitzschlag gewarnt wird.

“Ich möchte das Spiel am liebsten ohne Unterbrechung spielen aber man hört von immer mehr Vorfällen, deswegen mache ich mir auch Sorgen. Allerdings ist Japan ein sehr friedliches Land, ich bezweifle, dass hier viel passiert.”

In den USA häufen sich derweil von PokémonGo-Spielern verursachte Unfälle. In Baltimore rammte ein Nutzer mit seinem Wagen ein parkendes Polizeiauto, weil er während der Fahrt versucht hatte, ein Monster zu fangen.

Allerdings kam es in der Zwischenzeit auch in Japan zu einem Unfall: Ein Student der Kindai University in Osaka stürzte beim Spielen eine Treppe hinunter und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

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