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Über 1.700 Migranten aus Seenot vor Sizilien gerettet

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Über 1.700 Migranten aus Seenot vor Sizilien gerettet

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Auf Sizilien sind mehr als 1.100 aus Seenot gerettete Migranten an Land gegangen. Sie hatten versucht, in völlig überfüllten Schlauchbooten, das Mittelmeer von Libyen aus zu überqueren.

17 Menschen wurden tot geborgen.

Die Überlebenden – darunter auch mehrere schwangere Frauen – wurden im Hafen von Trapani, im Westen Siziliens, von Ärzten und Psychologen in Empfang genommen.

Koordiniert durch die italienische Küstenwache und mit Hilfe zahlreicher Nichtregierungsorganisationen wurden seit Mittwoch mehr als 1.700 Migranten und Flüchtlinge vor dem Ertrinken gerettet.

Am Donnerstag waren die Leichen von 21 Frauen und einem Mann an Bord eines Schlepperbootes gefunden worden.

Nach aktuellen Zahlen der Internationalen Organisation für Migration haben seit Anfang des Jahres mehr als 240.000 Menschen versucht, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen.

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