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Norwegen gedenkt der Todesopfer von Oslo und Utøya

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Norwegen gedenkt der Todesopfer von Oslo und Utøya

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Fünf Jahre nach den Anschlägen des Massenmörders Anders Behring Breivik in Oslo und auf der Insel Utøya hat Norwegen der 77 Todesopfer gedacht. Dabei waren auch das norwegische Kronprinzenpaar Haakon und Mette-Marit und die Ministerpräsidentin des Landes, Erna Solberg.

Acht Menschen waren im Regierungsviertel Oslos ums Leben gekommen, als dort eine von Breivik gelegte Bombe hochging. Anschließend war Breivik nach Utøya gefahren und hatte dort 69 vor allem junge Menschen erschossen, die an einem Sommerlager der Arbeiterpartei teilgenommen hatten.

Mani Hussaini, der Leiter der Jugendorganisation der Arbeiterpartei sagte in seiner Rede, den Grund sich hier zu treffen sollte es nicht geben. Hunderte junger Menschen seien auf der kleinen Insel gejagt worden. Viele würden die Verletzungen ein Leben lang tragen, und 69 hätten es nicht geschafft.

Als Motiv für den Massenmord hatte der Rechtsextremist Breivik angegeben, er habe Norwegen gegen den Islam und die “Multikulti-Kultur” verteidigen wollen. Im August 2012 wurde Breivik zu 21 Jahren Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt.

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