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Kein Olympia-Aus für russische Sportler: Kritik an IOC-Entscheidung

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Kein Olympia-Aus für russische Sportler: Kritik an IOC-Entscheidung

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Die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees die russische Mannschaft trotz aller Doping-Skandale nicht komplett von den Olympischen Spielen auszuschließen, sorgt international für Kritik.

Auch die Welt-Anti-Doping-Agentur zeigte sich enttäuscht.

Statt einer Sperre für alle, müssen die russischen Sportler nun strikte Auflagen erfüllen. Die ersten Teilnehmer sind bereits in Rio eingetroffen. Russlands Turn-Chef Andrej Rodionenko ist überzeugt, dass sein Team immer sauber war. “Wir haben keine Dopingprobleme in unserem Team. Ich bin schon seit 30 Jahren der Cheftrainer und wir hatten niemals dieses Problem. Olympische Spiele ohne Russland sind unvorstellbar.”

Der Chefermittler der Welt-Doping-Agentur WADA hatte in einer Untersuchung Vorwürfe von staatlich organisiertem Doping bei den Winterspielen in Sotchi bestätigt. Die Agentur hatte einen kompletten Ausschluss der gesamten Mannschaft gefordert.

Die australische Sportministerin Sussan Ley hätte sich ein härteres Vorgehen gewünscht:
“Das Internationale Olympische Komitee hätte der Empfehlung der WADA folgen sollen. Es besteht nun das Risiko, dass Rio von einem Generalverdacht überschattet sein wird und das kann dem Ruf der olympischen Bewegung nur schaden.”

Damit sind nur die Leichtathleten generell von den Sommerspielen ausgeschlossen worden. Während in Russland die Dopingvorwürfe als antirussische Verschwörung des Westens verurteilt worden, stellt für viele die Entscheidung eine Niederlage für den olympischen Geist dar.

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