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IS-Miliz beansprucht tödliche Geiselnahme in französischer Kirche für sich

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IS-Miliz beansprucht tödliche Geiselnahme in französischer Kirche für sich

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Die IS-Miliz hat die tödliche Geiselnahme in einer französischen Kirche für sich beansprucht. In Saint-Etienne-du-Rouvray, im Norden Frankreichs, war der 84 Jahre alte Priester der Gemeinde während der Morgenmesse getötet worden. Eine weitere Geisel wurde lebensgefährlich verletzt, die anderen drei blieben unverletzt.

Frankreichs Präsident François Hollande bezeichnete die Tat als “schändlichen Terroranschlag”.

Bei einem Besuch am Tatort sagte er: “Wir stehen vor einer großen Herausforderung, einer weiteren. Die Bedrohung bleibt sehr hoch, nach allem, was wir bereits in den vergangen Tagen und Jahren erleben mussten. Wir befinden uns in einer Situation, in der uns der sogenannte Islamische Staat den Krieg erklärt hat. Diesen Krieg müssen wir führen mit allen Mitteln der Rechtsstaatlichkeit, die uns uns zu einer Demokratie machen.”

Die beiden Geiselnehmer wurden von Sondereinheiten der Polizei erschossen, als sie die Kirche verlassen wollten. Die Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat inzwischen die Ermittlungen übernommen.

Frankreich befindet sich derzeit in höchster Alarmbereitschaft. Der Ausnahmezustand war bis Anfang 2017 verlängert worden, nachdem ein Mann in Nizza am Nationalfeiertag mit einem Lastwagen in eine Menschenmenge gerast war und 84 Menschen getötet hatte.

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