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Reisefreiheit zwischen Nordirland und Irland soll nach EU-Austritt weiter bestehen

Das Thema Grenzkontrollen hat die Gespräche zwischen der britischen Premierministerin Theresa May und ihrem Amtskollegen der Republik Irland Enda Kenny…

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Reisefreiheit zwischen Nordirland und Irland soll nach EU-Austritt weiter bestehen

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Das Thema Grenzkontrollen hat die Gespräche zwischen der britischen Premierministerin Theresa May und ihrem Amtskollegen der Republik Irland Enda Kenny beherrscht. Zuletzt hatte es Befürchtungen gegeben, zwischen Nordirland und der Republik Irland könnte es nach dem EU-Austritt Großbritanniens wieder Grenzkontrollen geben.

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"Wir stimmen darin überein, dass wir nicht zu den alten Grenzen auf der Insel Irland zurückkehren wollen"

Enda Kenny Premierminister der Republik Irland

May, die gerade durch ganz Großbritannien tourt, beruhigte in London die Gemüter. Sie sagte: “Wir haben viele Jahre lang von der Reisefreiheit zwischen dem Vereinigten Königreich und der Republik Irland profitiert – schon bevor wir überhaupt EU-Mitglied waren. Auf beiden Seiten gibt es einen starken Willen, das so beizubehalten. Wir müssen nun ein Abkommen realisieren, das im Interesse aller ist.”

“Wir stimmen darin überein, dass wir nicht zu den alten Grenzen auf der Insel Irland zurückkehren wollen”, ergänzte der Premierminister der Republik Irland.

Auch bei einem Besuch in der nordirischen Hauptstadt Belfast hatte May versichert, es werde eine Lösung geben, die ganz Großbritannien diene. Sie sprach sich klar gegen Grenzkontrollen zwischen EU-Mitglied Irland und der britischen Provinz Nordirland aus. Die Landesgrenze zu Irland wäre die einzige Grenze zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU.