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Blutige Geiselnahme in Frankreich: Einer der Angreifer trug eine elektronische Fußfessel

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Blutige Geiselnahme in Frankreich: Einer der Angreifer trug eine elektronische Fußfessel

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Ein 86-jähriger Priester ist bei einer Geiselnahme in einer französischen Kirche getötet worden. Einer der Angreifer stand bereits im Visier der Ermittler: Er trug eine elektronische Fußfessel.

Nach dem tödlichen Angriff auf einen Priester in einer Kirche im französischen Saint-Étienne-du-Rouvray kommen die schockierten Bewohner der Stadt in Trauer zusammen. Zwei Männer hatten mehrere Menschen als Geiseln genommen und den 86-jährigen Priester mit Messerstichen an Hals und Brustkorb getötet. Die Polizei erschoss die Angreifer.

Ermittler haben unterdessen erste Details zu einem der Täter veröffentlicht, der anhand seiner Fingerbadrücke eindeutig identifiziert werden konnte. Der 19-jährige, in Frankreich geborene Adel Kermiche hatte zweimal versucht, nach Syrien zu gelangen. Er wurde jedoch beide Male gestoppt. Staatsanwalt François Molins erklärte: “Er wurde deshalb bis zum 18. März 2016 in Untersuchungshaft genommen, dann wurde entschieden ihn mit einigen Auflagen und einer elektronischen Fußfessel in den Hausarrest zu entlassen.” Diese wurde jedoch mehrere Stunden am Morgen deaktiviert. Einzelheiten über den zweiten Mann sind noch nicht bekannt.

Die IS-Miliz bekannte sich zu der Tat. Ob es konkrete Hinweise auf Kontakte der Täter zu der Terrororganisation gibt, sagten die jedoch Ermittler nicht. Das Ziel der Angreifer: ein Kleinstadt-Gotteshaus. Nicht einmal 30 000 Einwohner hat die Gemeinde bei Rouen im Norden Frankreichs.

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