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Hillary Clinton offiziell als Präsidentschaftskandidatin nominiert

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Hillary Clinton offiziell als Präsidentschaftskandidatin nominiert

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Hillary Clinton hat es geschafft: Die frühere US-Außenministerin wird für die Demokraten ins Rennen um das Präsidentenamt gehen. Bei einem Parteitag in Philadelphia konnte sie sich klar die absolute Mehrheit der Stimmen und damit die Nominierung als Kandidatin sichern. Als erste Frau in der Geschichte könnte die 68-Jährige nun US-Präsidentin werden.

Wejustput the biggestcrack in thatglass ceilingyet.” —Hillary https://t.co/mYkaLIv861

— Hillary Clinton (@HillaryClinton) 27. Juli2016

Die Ex-Außenministerin setzte sich bei der Abstimmung in Philadelphia klar gegen ihren parteiinternen Rivalen Bernie Sanders durch. Der Senator aus Vermont hatte am Vortag in einem leidenschaftlichen Appell seine Anhänger dazu aufgerufen, sich hinter Clinton zu stellen. Allerdings trat Sanders am Dienstagabend offiziell als Gegenkandidat Clintons an. Dies hatte er im Vorfeld angekündigt. Parteistrategen hatten noch bis zuletzt versucht, eine Kampfabstimmung zu
verhindern. Am Ende der Auszählung trat ein umjubelter und sichtlich bewegter Sanders an das Mikrofon, um Hillary Clintons Sieg zu bestätigen.

Strongertogether. https://t.co/9×1zuMqFfs

— Hillary Clinton (@HillaryClinton) 26. Juli2016

Die Anhänger von Sanders unter den über 4700 Delegierten waren jedoch nach wie vor nicht überzeugt. Viele von ihnen verließen verärgert das Plenum, um im Arbeitsbereich der Medien gegen die aus ihrer Sicht stattgefundene Ungleichbehandlung zu demonstrieren. Die Polizei sperrte die Pressebereiche ab. Die Demonstranten setzten sich vor den Zelten auf die Straße, einige klebten sich den Mund mit Klebeband zu.

Hillary Clinton selbst wird am Donnerstag am Rednerpult in Philadelphia erwartet. Dann wird sie aller Voraussicht nach ihre Nominierung formell annehmen.

Am 8. November wird sich zeigen, ob Clinton oder der Republikaner-Kandidat Donald Trump ins Weiße Haus einzieht. Trump war in der vergangenen Woche zum Kandidaten seiner Partei gekürt worden. Nach Meinungsumfragen ist das Rennen zwischen den beiden Kontrahenten offen.

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