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Papst: "Welt ist im Krieg"

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Papst: "Welt ist im Krieg"

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Starke Worte des Papstes auf dem Weg zum Weltjugendtag in Krakau: “Wir dürfen keine Angst davor haben, die Wahrheit zu sagen: Die Welt ist im Krieg, denn sie hat den Frieden verloren”, so Franziskus im Flugzeug von Rom nach Polen. Er äußerte sich vor dem Hintergrund des Attentats auf einen katholischen Priester in Frankreich. Der Papst erinnerte daran, dass Christen in zahlreichen Ländern seit Langem verfolgt werden. Gleichzeitig stellte er klar, dass er nicht von einem Krieg der Religionen spreche, sondern von einem Krieg der Interessen, um Geld und Ressourcen.

Bei seiner Ankunft in Krakau wurde Franziskus von Präsident Andrzej Duda begrüßt. Neben seiner Teilnahme am Weltjugendtag will das Kirchenoberhaupt auf seiner fünftägigen Reise auch das ehemalige deutsche NS-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau besuchen und dort Holocaust-Überlebende treffen.

Es ist der erste Besuch des Argentiniers in Polen. Zum Auftakt seiner Reise ist am späten Nachmittag auf dem Wawel-Schloss in Krakau ein Treffen mit der polnischen Staatsspitze um Duda und Regierungschefin Beata Szydlo geplant. Anschließend steht eine Begegnung mit polnischen Bischöfen in der Kathedrale auf dem Programm. Das Verhältnis des besonders konservativen polnischen Episkopats zum Papst, der für eine offenere Kirche eintritt, gilt als angespannt. Am Abend will Franziskus von einem Fenster des Bischofspalastes aus Teilnehmer des Weltjugendtages grüßen.

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