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Vergeltungsschlag der IS-Miliz fordert in Syrien zahlreiche Opfer

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Vergeltungsschlag der IS-Miliz fordert in Syrien zahlreiche Opfer

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Es war einer der schwersten Anschläge in Syrien seit Monaten: Bei der Explosion eines mit Sprengstoff gefüllten Lastwagens wurden mindestens 56 Menschen getötet und 160 Menschen verletzt. Das teilte das örtliche Krankenhaus mit. Es werden noch zahlreiche Opfer unter den Trümmern befürchtet.

Der Anschlag ereignete sich in der nordöstlich gelegenen Stadt Kamischli, die überwiegend von Kurden bewohnt wird und an der türkischen Grenze liegt.

Die Bombe explodierte in der Nähe des Hauptquartiers der kurdischen Sicherheitskräfte. Zudem soll sich eine zweite Explosion nahe einem Verwaltungsgebäude ereignet haben. Die IS-Miliz übernahm Verantwortung für die Tat.

Der Vergeltungsschlag sei eine Antwort auf den Kampf der Kurden gegen die Dschihadisten, hieß es in einer Erklärung der IS-Miliz im Internet. Die kurdischen Kämpfer haben in Nordsyrien mit Unterstützung der USA Gebiete von der IS-Miliz zurückerobern können.

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