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Parteitag in Philadelphia: "Clinton könnte Obama übertreffen"

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Parteitag in Philadelphia: "Clinton könnte Obama übertreffen"

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Beim Parteitag der US-Demokraten in Philadelphia sprach euronews-Korrespondent Stefan Grobe mit Malcom Kenyatta, einem Abgeordneter aus Pennsylvania.

Stefan Grobe
Wird Hillary Clinton die afroamerikanischen Wähler überzeugen können, so wie Barack Obama es über Jahre gelang?

Malcom Kenyatta
Ich bin wirklich überzeugt, dass Hillary Clinton eine Chance hat, seine Ergebnisse sogar zu übertreffen – und einige Umfragen bestätigen das. Und ich sage das nicht, weil die afroamerikanische Wählerschaft Barack Obama nicht mag, sondern weil sogar schwarze Republikaner Angst vor den Versprechen von Donald Trump haben.

Ich denke, die Person mit den wohl besten Argumenten bisher war Michelle Obama. Es war die beste Rede, die ich je von ihr erlebt habe – sie hat die anwesenden elektrisiert.

Stefan Grobe
Michelle Obama ist sehr sehr beliebt. Nicht so Hillary Clinton. Wie wird sie dieses Problem im weiteren Wahlkampf angehen?

Malcom Kenyatta
Das Gute für Hillary Clinton ist, dass sie den Fall schon erlebt hat: Als sie Außenministerin werden wollte, gingen ihre Beliebtheitszahlen runter, einmal im Amt sind sie dann in die Höhe geschossen. Schauen Sie sich ihre Zahlen als Außenministerin an – damals war sie die beliebteste Politikerin in den Vereinigten Staaten.

Wir haben einen großartigen Vorwahlkampf erlebt, anders als viele ihn erwartet hätten. Bernie Sanders hat unserer Partei und unserem Land neue Energie verliehen. Ich denke, die Sanders-Anhänger werden jetzt langsam einlenken. Ich spreche jeden Tag mit Leuten, die Anfangs noch für ‘Bernie or Bust’ also ‘Bernie oder kaputt gehen’ eintraten.

Jetzt haben sie verstanden, dass wenn “kaputt” Trump bedeutet, wir die Träume von Einwandererfamilien auf ein besseres Leben kaputtmachen, dass die Hoffnungen auf steigende Gehälter dann futsch sind und wir die Grundlage unseres Landes zerstören.

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