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Russisches Olympia-Team macht sich auf den Weg nach Rio

Nach dem Dopingskandal hat sich ein Großteil der russischen Olympia-Starter auf den Weg nach Rio de Janeiro gemacht.

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Russisches Olympia-Team macht sich auf den Weg nach Rio

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Nach dem Dopingskandal hat sich ein Großteil der russischen Olympia-Starter auf den Weg nach Rio de Janeiro gemacht. Rund 70 Sportler, unter ihnen die Volleyball- und Handballmannschaft, flogen mit ihren Begleitern von Moskau aus nach Brasilien.

Das ursprüngliche Olympia-Team bestand aus 387 Teilnehmern, doch 100 von ihnen wurden wegen Dopings gesperrt.

Großes Mitgefühl hat die Volleyballerin Nataliya Goncharova. Sie sagte: “Ich denke, es ist sehr schlimm, für die Sportler, die nicht mit kommen durften, denn sie haben so viel Arbeit investiert. Manche von ihnen haben sich vier Jahre lang darauf vorbereitet, an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Das tut mir echt leid.”

Der Chef des russischen Olympischen Komitees Alexander Schukow verabschiedete die Athleten persönlich. Er hatte die Vorwürfe des Staatsdopings stets zurückgewiesen. Er sagte an seine Sportler gerichtet: “Das russische Olympia-Team ist eine brillante Mannschaft. Die Sportler, die hier stehen, sind die Besten des Landes, die besten der Welt. Das ganze Land wird Euch die Daumen drücken und die Unterstützung ist schon jetzt doppelt so groß. Vergesst unser Motto von Sotschi nicht: Ein Land, ein Team.”

Die Welt-Doping-Agentur hatte einen kompletten Ausschluss des russischen Teams von den Spielen gefordert. Doch das Internationale Olympische Komitee entschied sich dagegen – trotz der massiven Doping-Vorwürfe. Das hatte weltweit für Kritik gesorgt.