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Studenten haben in Seoul gegen eine von Japan gegründete Stiftung zur Entschädigung von Zwangsprostituierten im Zweiten Weltkrieg demonstriert. Die Proteste begannen kurz vor Beginn einer Pressekonferenz, auf der das Projekt offiziell gestartet werden sollte.

Bis zu 200.000 Frauen, viele von ihnen Koreanerinnen, wurden Schätzungen zufolge damals zur Prostitution in japanischen Bordellen für Soldaten genötigt.

Seoul und Tokio einigten sich im vergangenen Dezember auf Entschädigungen für die Opfer. Die Vereinbarung beinhaltet eine Entschuldigung Japans und eine Zahlung von umgerechnet 7,47 Millionen Euro an überlebende Zwangsprostituierte.

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