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Festnahmen nach Brandstiftung in Tempeln auf Sumatra

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Festnahmen nach Brandstiftung in Tempeln auf Sumatra

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Auf der indonesischen Insel Sumatra sind wahrscheinlich durch Brandstiftung drei buddhistische Tempelanlagen und benachbarte Gebäudeteile in Flammen aufgegangen. In Zusammenhang mit den Taten, bei denen niemand zu Schaden kam, wurden nach Behördenangaben sieben Männer festgenommen. Was ihnen vorgeworfen wurde, blieb zunächst unklar.

Erste Berichte, wonach die Brandstiftungen in Tanjung Balai nahe der viertgrößten indonesischen Stadt Medan gegen die überwiegend buddhistische chinesische Minderheit im Land gerichtet seien, bestätigten sich nicht. Die Polizei sprach von Auseinandersetzungen zwischen Einzelpersonen als Motiv für die Taten, ohne Hintergründe zu nennen. Ein Glaubenskonflikt gelte als unwahrscheinlich. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.

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