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Hacker-Angriffe gegen US-Demokraten umfassender als gedacht

Der Präsidentschaftswahlkampf in den USA geht in die heiße Phase.

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Hacker-Angriffe gegen US-Demokraten umfassender als gedacht

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Der Präsidentschaftswahlkampf in den USA geht in die heiße Phase. Einen Tag nach ihrer Nominierung ist Hillary Clinton, die Kandidatin der Demokraten, nach Pennsylvania gefahren. In Harrisburg wandte sie sich an ihre Anhänger. Clinton versuchte, dem düsteren Bild, das ihr Mitbewerber Donald Trump von den USA zeichnet, ein hoffnungsvolles entgegenzusetzen.

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"Ich erkenne das Land, das Donald Trump beschreibt, nicht."

Hillary Clinton Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten

“Ich erkenne das Land, das Donald Trump beschreibt, nicht. Ich erkenne die Engstirnigkeit, die Bigotterie, das Wutgeschrei und die Schikanen nicht, von denen er redet. Ich erkenne das nicht, denn das ist nicht das, was uns als Amerikaner ausmacht.”

Trump, der Kandidat der Republikaner, war derweil in Colorado. Er machte sich erneut lustig über seine Widersacherin. Zu ihrer Rede beim Nominierungsparteitag sagte er: “Ich war nett. Aber nachdem ich diesen Auftritt vergangene Nacht gesehen habe, solche Lügen, brauche ich nicht mehr nett sein. Ich ziehe meine Handschuhe aus, ich bin bereit zum Kampf.”

Unterdessen wurde bekannt, dass die Demokraten erneut Ziel eines Hacker-Angriffs geworden sind. Clintons Wahlkampfteam und IT-Experten glauben, dass Russland hinter den Hacker-Angriffen steckt. Ein Sieg Trumps würde Wladimir Putin in die Hände spielen. Immerhin hatte Trump angekündigt das Nato-Engagement der USA zurückzufahren. Unter anderem sagte Trump, er wolle den baltischen Staaten nur beistehen, wenn diese ihre Verpflichtungen erfüllten. Gerade in Litauen, Lettland und Estland ist die Skepsis gegenüber Russland besonders ausgeprägt, erst recht, seit der Annexion der Krim.