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Aleppo: Dutzende Familien fliehen aus belagerter Stadt

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Aleppo: Dutzende Familien fliehen aus belagerter Stadt

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Über die Lage in der von syrischen Regierungstruppen belagerten Stadt Aleppo gibt es widersprüchliche Angaben. Dutzende Familien haben am Samstag die abgeriegelten Rebellenviertel über die von Russland und syrischen Regierungstruppen eingerichteten Fluchtkorridore verlassen, berichtet die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana. Außerdem haben sich offenbar zahlreiche Aufständische der syrischen Armee ergeben.

Die Opposition in Aleppo weist diese Zahlen als falsch oder übertrieben zurück. Bewohner der belagerten Viertel haben bestätigt, dass die Rebellen Bewohner an der Benutzung der Korridore hindern, mit der Begründung, diese seien nicht sicher.

Die Vereinten Nationen hatte Syrien und Russland aufgefordert, ihr die Fluchtrouten zu unterstellen, damit Sicherheit gewährleistet ist. Die syrische Opposition hält der Regierung vor, sie wolle sich mithilfe der Korridore militärische Vorteile beim Kampf um Aleppo verschaffen.

Vor gut zwei Wochen hatten die syrische Armee und ihre Verbündeten die letzte Versorgungsroute in die Rebellenviertel von Aleppo gekappt. Internationale Hilfsorganisationen warnen vor einer humanitären Katastrophe. Nach Schätzungen der UN sind zwischen 250 000 und 300 000 Menschen in Aleppo eingeschlossen.

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