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Lebenswerk von Georgia O'Keefe in der Tate Modern

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Lebenswerk von Georgia O'Keefe in der Tate Modern

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Für 35,5 Millionen Euro wurde das Gemälde einer weißen Blume (“Jimson Weed/White Flower No.1”) von Georgia O’Keeffe 2014 versteigert. Das ist der höchste Preis, der bisher für das Werk einer Künstlerin bezahlt wurde. Das Bild ist auch in der Retrospektive der Londoner Tate Modern vertreten. Sie gibt einen umfassenden Einblick in das sieben Jahrzehnte umfassende Schaffen der Ausnahmekünstlerin. Die Blumenbilder aus ihrem Frühwerk machten die US-Amerikanerin (1887-1986) weltberühmt.

“Ihre Blumenbilder sind natürlich am bekanntesten – in den USA und auch im Ausland – aber diese Ausstellung zeigt, dass die Blumen nur ein kleiner Teil ihres Werks und ihrer unglaublichen Kreativität sind”, so Cody Hartley vom Georgia O’Keeffe Museum.

Insgesamt sind 221 Objekte zu sehen, darunter auch Fotografien und Notizen, die ihre Biografie beleuchten. O’Keeffe, die 1986 mit 98 Jahren starb, hatte eine außergewöhnlich lange Karriere. Die führte sie aus ihrer Heimat Wisconsin über New York – wo sie den Surrealismus für sich entdeckte – nach New Mexico; die Landschaften dort prägten ihr Spätwerk.

“Sie liebte dieses Gefühl der Unendlichkeit, des Horizonts, des weit offenen Raums. Sie nannte es “die Ferne” (the faraway). Die Landschaft in New Mexico verkörperte ihr Konzept, das sie “die Ferne” nannte. Und ich glaube, das war ihrer Meinung nach das Einzigartige der amerikanischen Landschaft, dieses Gefühl von Weite”, so die Kuratorin Tanya Barson.

Es ist die bisher größte O’Keeffe-Retrospektive außerhalb der Vereinigten Staaten. Die Ausstellung wird von Tate Modern in Kooperation mit dem Bank Austria Kunstforum und der Art Gallery of Ontario, Toronto, organisiert. Die Schau ist vom 7. Dezember bis zum 26. März 2017 im Wiener Bank Austria Kunstforum zu sehen. Danach wandert sie von April bis Juni in die Art Gallery of Ontario nach Kanada.

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