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Trump attackiert Familie eines gefallenen muslimischen US-Soldaten

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Trump attackiert Familie eines gefallenen muslimischen US-Soldaten

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Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat die Eltern eines gefallenen muslimischen US-Soldaten attackiert und damit eine heftige Kontroverse ausgelöst. Der Vater des Getöteten hatte Trump in einer Rede für seine Haltung gegenüber Muslimen kritisiert. Seine Ehefrau hatte während der Rede geschwiegen. Trump kommentierte das mit den Worten, “vielleicht war es ihr nicht erlaubt, etwas zu sagen.” Die Art, wie er all die amerikanischen Mütter missachtet habe, die ihre Söhne im Krieg verloren haben, das spreche für sich, so der Vater Khizr Khan. Könne sich der Kandidat für das Amt des US-Präsidenten nicht in die Menschen hineindenken, die er einmal führen wolle? Die Mutter erklärte, sie habe aus Schmerz über den Verlust ihres Sohnes nicht sprechen können.

Trump-Berater: “Zuzug bestimmter Flüchtlinge stoppen”

Der Republikaner John Kasich schrieb daraufhin, die Eltern gefallener Soldaten seien mit Ehre und Respekt zu behandeln. Trumps Berater Paul Manafort erklärte, Trump glaube, dass vorübergehend keine Flüchtlinge aus Ländern kommen sollten, die an terroristischen Aktivitäten beteiligt seien oder an einem Krieg. Das sei das Problem und nicht der Verlust der Familie Khan, den alle bedauerten.

Trump erntete für seine Äußerungen nicht nur Kritik von Demokraten, sondern auch von Republikanern. Die republikanische Strategin Ana Navarro schrieb, immer wenn sie glaube, Trump könne nichts Dümmeres mehr einfallen, beweise er ihr, dass sie sich irre.

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