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Syrien: Rebellen erzielen offenbar Erfolge gegen ISIL nördlich von Aleppo

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Syrien: Rebellen erzielen offenbar Erfolge gegen ISIL nördlich von Aleppo

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In Syrien soll ein Verband von Milizen unter kurdischer Führung große Teile der Stadt Manbij nördlich von Aleppo von der IS-Miliz zurückerobert haben. Das berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Großbritannien unter Berufung auf Quellen vor Ort.

Die von den USA gestützten sogenannten Syrisch-Demokratischen Kräfte (SDF) hatten vor mehr als zwei Monaten eine Offensive gegen die IS-Miliz in der Region Manbij gestartet. Eigenen Angaben nach sei bislang 40.000 bis 50.000 Zivilisten die Flucht aus der IS-Zone ermöglicht worden. In einigen Stadtteilen soll es derzeit heftige Gefechte geben.

Manbij gilt als einer der wichtigsten Außenposten der IS-Miliz und als Kontrollpunkt für Wege zwischen der türkischen Grenze und Rakka. Ein Verlust der Stadt wäre der schwerste Gebietsverlust für die Dschihadisten in Syrien seit der Rückeroberung von Palmyra.

Weiter im Südwesten bei Saraqeb nahe Idlib sollen unterdessen chemische Kampfstoffe eingesetzt worden sein. Am Montag war in derselben Stadt ein russische Hubschrauber abgeschossen worden, wobei fünf russische Soldaten starben.

Laut freiwilligen medizinischen Rettungskräften in dem von Rebellen kontrollierten Gebiet habe ein Hubschrauber nun über Nacht Behälter mit Giftgas abgeworfen. Auch das Assad-Regime bestreitet, chemische Kampfstoffe einzusetzen. Auch Russland streitet einen derartigen Angriff ab.

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