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Totale Überwachung mit Smart-Home-Kamera

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Totale Überwachung mit Smart-Home-Kamera

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Wer sein trautes Heim auch in Abwesenheit rund um die Uhr überwachen möchte, hat auf dem aktuellen Markt für Sicherheitstechnologien die Qual der Wal: Diverse Webcams, Bewegungsdetektoren und Alarmsysteme stehen zur Verfügung. Die müssen allerdings vernetzt und gewartet werden. Eine eher unkomplizierte und einfach bedienbare Lösung ist diese Smart-Home-Kamera französischen Fabrikats, die Familienmitglieder automatisch erkennt und – je nach Einstellung – entsprechende Benachrichtigungen verschickt. Und zwar per App direkt aufs Smartphone. Das bedeutet, niemand Unbekanntes kommt ins Haus.

Janina Mattausch, Produkt Marketing Manager, Netatmo: “Die aktuellen Überwachungskameras sind nicht intelligent. Sie signalisieren zwar Bewegungen, erkennen aber nicht unbedingt, ob es sich um eine unbekannte Person oder die eigenen Kinder handelt. Sie können nicht unterscheiden und schlagen systematisch Alarm, bei veränderten Lichtverhältnissen kann das sehr störend sein. Wenn man viel unterwegs ist, will man wissen, was zu Hause geschieht. Deswegen setzten wir auf Gesichtserkennungstechnologie, damit der User weiß, ob es nur die eigenen Kinder sind, die Kinder zu Hause spielen oder ob jemand versucht, ins Haus einzudringen.”

Gesichtserkennung, Nachtsichtmodus und Full-HD-Aufnahmen

Die Gesichtserkennung läuft halb automatisch ab, indem das Gerät jedes als “unbekannt” markierte Gesicht speichert. Der Nutzer gibt anschließend manuell ein, um welche Person es sich dabei handelt. Nach einer gewissen Einlernphase funktioniert das eher zuverlässig.

Die Kamera hat einen 130-Grad-Aufnahmebereich, verfügt über Nachtsichtmodus und fertigt Aufnahmen in Full-HD-Auflösung an. Videos werden allerdings fürs erste nur auf dem Gerät gespeichert. Lediglich ein Screenshot pro Aufnahme wird zusätzlich in der Cloud gesichert.

Janina Mattausch, Produkt Marketing Manager, Netatmo: “Die Kamera verfügt über ein lernfähiges Gesichtserkennungsprogramm. Dabei wird das Gesicht unter Berücksichtigung der Entfernung und aller Charakteristiken erfasst, berechnet und mathematisch in Form von Zahlen und Algorithmen dargestellt.”

Dieb auf frischer Tat ertappt

Offenbar funktioniert das System. Dieser französische User konnte dank der Smart Home-Kamera einen Dieb in seiner eigenen Wohnung stellen. Nachdem immer wieder Geld und Wertgegenstände aus einer Schublade verschwanden, stellte er die Kamera auf, konnte Schnappschüsse vom Dieb machen und diese der Polizei übergeben.

Damien, Netatmo Smart-Home-Kamera-Besitzer: “Ich war auf der Arbeit, als mein Handy vibrierte. Ich dachte erst, das ist bestimmt ein Fehlalarm. Aber auf dem Bildschirm erschien die Meldung, dass sich in meiner Wohnung jemand bewegte und dass es ein unbekanntes Gesicht sei. Danach konnte ich den Eindringling sogar per Videomodus live beobachten.”

Totale Überwachung der Kinder und des Babysitters

Die Smart-Home-Kamera kann auch Big-Brother-Funktionen übernehmen, etwa Einblick in das Leben der allein gelassenen Kinder gewähren, Nachrichten versenden, wenn der Nachwuchs von der Schule heimkommt oder aber dem Babysitter auf die Finger schauen.

Janina Mattausch, Produkt Marketing Manager, Netatmo: “Wenn die Kamera unbekannte Eindringlinge in meinem Haus erkennt, muss ich mir keine Sorgen darum machen, was daheim geschieht oder wo meine Kinder gerade sind. Alls das erfahre ich von der Kamera.”

Ein weiterer Schritt in Richtung totale Vernetzung des Eigenheims. Schätzungsweise 6,4 Milliarden vernetzte Geräte (“Internet of Things”), die per Internet mit einander kommunizieren soll es bis Ende des Jahres weltweit geben. Einen eindeutigen Nachteil hat das System, bei Stromausfall funktioniert gar nichts.

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