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Widersprüchliche Informationen über Giftgasangriff in Syrien

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Widersprüchliche Informationen über Giftgasangriff in Syrien

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In Syrien hat es offensichtlich einen Giftgas-Angriff gegeben. Helfer und Ärzte berichteten von mehr als 30 Verletzten. Die Hilfsgruppe der Weißhelme erklärte, ein Hubschrauber habe zwei Fässer mit Chlor-Kanistern und Eisenkugeln über der Stadt Sarakeb im Nordwesten des Landes abgeworfen. In der Nähe war am Montag ein russischer Helikopter abgeschossen worden, die fünf Besatzungsmitglieder starben. Die syrische Regierung und Aufständische beschuldigen sich gegenseitig, den Giftgas-Angriff ausgeführt zu haben.

USA und Russland können Angriff nicht bestätigen

Das amerikanische Außenministerium erklärte: “Wir haben ebenfalls Berichte erhalten. Ich kann deren Wahrheitsgehalt allerdings nicht bestätigen. Wir überprüfen das so gut wir können – gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort. Und gewiss, sollte sich das bewahrheiten – und noch einmal ich sage nicht, dass es das ist – wäre das ein extrem ernst zu nehmender Vorfall.” Die russische Regierung erklärte, man habe keine Informationen über einen Giftgas-Angriff in Syrien. Ein Sprecher sagte, es sei schwierig, auf solche Informationen zu reagieren. Es sei nicht immer klar, worauf sie basierten und woher sie stammten.

Rebellen-Offensive in Aleppo

Unterdessen versuchen Rebellengruppen in Aleppo, eine Blockade der Regierungstruppen zu durchbrechen. Mindestens 30 Zivilisten starben nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte durch Granatbeschuss der hauptsächlich islamistischen Aufständischen. Die syrische Armee, unterstützt von russischen Kampfflugzeugen, nahm ihrerseits Stellungen der Aufständische unter Beschuss, um die Offensive zu stoppen.

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