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Donald Trumps Fehltritte

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Donald Trumps Fehltritte

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In den USA haben die Aussagen und Einstellungen des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump viele Minderheiten verärgert, dazu Liberale und Demokraten und vermehrt auch Republikaner.

Seine Einstellung wird als rassistisch, sexistisch und spaltend beschrieben. Den Bogen überspannt hat Donald Trump zuletzt, als er die Eltern des im Irak gefallenen Hauptmanns Humayun Khan angriff. Sie hatten beim Parteitag der Demokraten in Philadelphia gesprochen, und sich gegen Trumps Einstellung zur Einwanderung von Muslimen ausgesprochen. Humayun Khan war 2004 im Irak im Dienst ums Leben gekommen, und gefallene Soldaten gelten in den USA als Helden. Auch ihren Familien begegnet man mit besonderer Höflichkeit. Trump scheint das vergessen zu haben. Kurz nach dem Auftritt griff er die Eltern an: “Wenn ihr euch seine Frau anschaut, sie stand da drüben. Sie hat nichts gesagt, wahrscheinlich war ihr das nicht erlaubt.”

Wie ein Mantra wiederholt Trump außerdem seine Entschlossenheit, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen, um illegale Immigration zu verhindern. Mexiko schicke nur Verbrecher über die Grenze, sagte Trump. Aussenpolitisch will er einen Dialog mit Nordkorea aufnehmen, was eine bedeutende Wende in der Aussenpolitik der USA wäre, und helfen soll dabei das Land, was er sonst auch gern angreift: China.

Trump brandmarkt Moslems und illegale Immigranten als Verbrecher und Terroristen. Das ärgerte Papst Franziskus so sehr, dass er Donald Trump unchristlich nennt. Der tönt zurück: Wenn die IS-Miliz den Vatikan angreife, dann wird der Papst wünschen, dass Donald Trump Präsident wäre.

Trumps Angriffe gegen die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton, sind bereits legendär. Auf Twitter griff er sie erneut an.

Donald Trump hat eine dicke Haut, und er hat offenbar noch nicht verstanden, was das Weiße Haus bedeutet. Obwohl seine Umfragewerte seit einigen Tagen sinken, ist nicht zu erwarten, dass er seinen Stil ändert.

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