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Aleppo versinkt im Kampfgetümmel

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Aleppo versinkt im Kampfgetümmel

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Heftige Gefechte in und um Aleppo: Die syrische Großstadt ist seit Tagen Schauplatz einer erbitterten Schlacht zwischen Regierungstruppen und Rebellen. Letztere versuchen, die Soldaten der syrischen Armee zurückzudrängen, die jene Gebiete umzingelt haben, in denen die Aufständischen das Sagen haben.

Berichte, denen zufolge Aufständische einen Stützpunkt der Armee gestürmt hätten, wurden in einer Meldung der staatlichen syrischen Nachrichtenagentur Sana zurückgewiesen. Dort heißt es weiter, die syrische Luftwaffe habe an diesem Freitag im Raum Aleppo unter anderem 23 Angriffe auf Rebellenstellungen geflogen.

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind rund 300.000 Zivilisten in der Stadt eingeschlossen. Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier forderte Russland auf, auf die syrische Regierung einzuwirken, damit es zu einer Feuerpause komme. Es brauche “von den Vereinten Nationen kontrollierte humanitäre Zugänge nach Aleppo, über die die Menschen mit Wasser und Nahrung versorgt werden können”, sagte Steinmeier.

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