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Hunderte Migranten demonstrieren an französisch-italienischer Grenze

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Hunderte Migranten demonstrieren an französisch-italienischer Grenze

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Etwa 200 Migranten haben versucht von Norditalien aus Frankreich zu erreichen. Die meisten wurden von der französischen Grenzpolizei am Übergang gehindert. An der Grenze organisierten die Migranten ein Sit-in, um ihre Weiterreise zu erzwingen. Die Männer verweigerten aus Protest Nahrungsmittel, die das Rote Kreuz zur Verfügung gestellt hatte.

Die Menschen hatten sich vom italienischen Ventimiglia aus auf den Weg ins französische Menton gemacht, in der Hoffnung von dort aus weiter nach Nordeuropa zu gelangen. Einige von ihnen schafften es nach Menton, indem sie den Grenzübergang umgingen und über die Felsen am Meeresufer kletterten.

Die meisten der Migranten stammen offenbar aus Eritrea, Elfenbeinküste und Somalia. Sie hatten von Libyen aus das Mittelmeer überquert und waren nach Sizilien gelangt. Laut Frankreich trägt daher Italien die Verantwortung für die Flüchtlinge.

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