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Rio: Wieder Proteste gegen Olympia-Kosten und Übergangspräsident Temer

Abseits der olympischen Feierlichkeiten ist es in Rio de Janeiro am Eröffnungstag erneut zu Protesten gekommen.

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Rio: Wieder Proteste gegen Olympia-Kosten und Übergangspräsident Temer

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Abseits der olympischen Feierlichkeiten ist es in Rio de Janeiro am Eröffnungstag erneut zu Protesten gekommen. Stunden vor Beginn der Eröffnungszeremonie entzündeten einige hundert Demonstranten nahe dem Maracana-Stadion brasilianische Fahnen und prangerten lautstart Verschwendung und Korruption an.

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"Brasilien weint Blut, Menschen sterben. Die [Tränengas]-Bomben, die sie [die Polizei] hier abschießen, sind wie im Krieg, wir sind im Irak."

Anti-Olympia-Demonstrant in Rio

Die Polizei feuerte Tränengaskanister ab, um die Demonstranten zu zerstreuen. “Brasilien weint Blut, Menschen sterben. Die Bomben, die sie hier abschießen, sind wie im Krieg, wir sind im Irak”, klagte einer der Protestierenden.

Angesichts anhaltender wirtschaftlicher und Probleme gab es seit Monaten immer wieder Proteste gegen die Ausgaben für das Megaevent.

Doch nicht alle sind gegen Olympia: “Die Olympiade ist wichtig für Brasilien und für Rio”, sagte unweit des Protests ein Ladenbesitzer zwischen seinen heruntergelassenen Sicherheitsrolläden hindurch. “Das sind Idioten, niemand, der Brasilien liebt, würde so etwas tun. Es gibt viele Arten zu protestieren, aber das hier ist nicht die richtige, und es ist schade, dass wir die Besucher aus aller Welt so begrüßen.”

Protestiert wird auch wegen der politischen Krise, in der sich das Land befindet. Übergangspräsident Michel Temer genießt wenig Vertrauen. In Rio gingen am Freitag auch Anhänger der suspendierten Präsidentin Dilma Rousseff auf die Straße.