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Start gelungen: Olympiade in Rio ist eröffnet

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Start gelungen: Olympiade in Rio ist eröffnet

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Die 31. Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sind mit einer von Beobachtern und Medien allgemein gelobten Zeremonie eröffnet worden. Die Aufführung thematisierte unter anderem die bewegte Geschichte Brasiliens, gesellschaftliche Herausforderungen und den Naturschutz, blieb dabei aber stimmungsvoll und heiter. Sie war mit einem sehr begrenzten Budget umgesetzt worden, verfehlte ihre Wirkung aber nicht.

Die Zuschauer im Maracana-Stadion begrüßten 11.000 Athleten aus insgesamt 207 Teams, darunter erstmals auch ein eigenes Flüchtlingsteam, für das auch die in Berlin lebende 18-jährige Syrerin Yusra Mardini antritt.

Ein kurzer Tiefpunkt war die offizielle Eröffnung der Spiele durch Brasiliens Interimspräsident Michel Temer, dessen kurzgehaltener Auftritt in einem Pfeiffkonzert unterging.

Die Fackel entzündete der 46-jährige Brasilianer Vanderlei de Lima, dem beim olympischen Marathon in Athen 2004 wegen eines Zwischenfalls mit einem Störer Gold entgangen war.

Auch außerhalb des Stadions brennt nun ein zweites Olympisches Feuer, in einem Viertel, das in Brasilien vor allem wegen eines Massakers der Polizei an Jugendlichen in den Neunzigerjahren bekannt ist. Entzündet wurde es dort von einem 14-jährigen Nachwuchsathleten.

Einheimische und Besucher außerhalb des Stadion verfolgten die Zeremonie unter anderem auf Großbildschirmen, die Stimmung war dort ausgelassen: “Es fühlt sich wirklich toll an, hier in Rio zu sein, in Brasilien. Ich liebe dieses Land, die Energie ist fantastisch”, sagte ein US-Tourist.

Rio Olympics 2016 - opening ceremony

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