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Syrien: Kurdische Kämpfer vertreiben IS-Milizen aus strategisch wichtiger Stadt

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Syrien: Kurdische Kämpfer vertreiben IS-Milizen aus strategisch wichtiger Stadt

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Im Norden Syriens haben von den USA unterstützte kurdische Kämpfer die von den IS-Milizen gehaltene, strategisch wichtige Stadt Menbesh eingenommen. Fast alle Milizen flohen offenbar aus der Stadt oder wurden getötet. Allerdings flüchteten auch massenweise Zivilisten aus Menbesch. 90 Prozent der Stadt sind offenbar in der Hand der von den USA unterstützten Kämpfer.

In der ehemaligen Handelsmetropole Aleppo ist die Situation zu Gunsten der Assad-Gegner umgeschlagen.

Islamistische Rebellengruppen haben Militäreinrichtungen der syrischen Streitkräfte in Aleppo unter ihre Kontrolle gebracht. Den Angaben zufolge gehört auch ein Stützpunkt der syrischen Luftwaffe dazu. Syrische und russische Kampfjets hätten mit Luftangriffen versucht, die Offensive der Rebellen zu stoppen. Das syrische Staatsfernsehen berichtete von einer Gegenoffensive der Regierungstruppen und davon, dass Dutzende Gegner getötet worden seien.

Seit gut einer Woche versuchen Rebellengruppen unter islamistischer Führung, die Belagerung der Viertel im Osten Aleppos zu brechen. Regierungstruppen und ihre Verbündeten hatten vor fast drei Wochen die letzte Versorgungsroute in den Ostteil der Stadt gekappt. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sollen bis zu 300.000 Menschen eingekesselt sein.

Aleppo im Norden Syriens ist zweigeteilt: Der Westen wird von Regierungstruppen gehalten, der Osten von Aufständischen.

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