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Mehrere Zivilisten bei Luftangriffen im Jemen getötet

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Mehrere Zivilisten bei Luftangriffen im Jemen getötet

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Bei Luftangriffen der von Saudi-Arabien geführten Koalition sind nach jemenitischen Angaben in der Hauptstadt Sanaa mindestens 14 Zivilisten getötet worden. Neun weitere seien verletzt worden, als die Kampfflugzeuge eine Lebensmittelfabrik in Sanaa angegriffen hätten, hieß es aus Kreisen des jemenitischen Gesundheitsministeriums. Es steht unter der Kontrolle der schiitischen Huthi-Rebellen, die große Teile der Hauptstadt beherrschen.

Augenzeugen berichteten von hohen Flammen, die aus dem Gebäude schlugen, und von Krankenwagen und Rettungskräften, die zum Unglücksort eilten. Die Allianz hatte die Luftangriffe gegen die Huthis und ihre Verbündeten in Sanaa am Dienstag ausgeweitet. Der Flugverkehr wurde zunächst für 72 Stunden eingestellt. Im Juli hatte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch die internationale Koalition unter Führung Saudi-Arabiens dafür kritisiert, zivile Fabriken im Jemen anzugreifen. Die Koalition äußerte sich bislang nicht zu dem Vorfall. Sie unterstützt den international anerkannten Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi im Kampf gegen die Huthi-Rebellen.

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