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Syrien: Feuerpause in Aleppo verpufft

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Syrien: Feuerpause in Aleppo verpufft

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Die Feuerpause in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo ist nicht eingehalten worden. Es gab heftige Gefechte zwischen Regierungstruppen und Aufständischen. Außerdem wurden wieder dutzende Luftschläge auf Rebellenstellungen im Südwesten der Stadt gemeldet. Unklar war zunächst, ob syrische oder russische Kampfflugzeuge die Angriffe ausführten. Russland, einer der wichtigsten Verbündeten des syrischen Regimes, hatte eine dreistündige Feuerpause angekündigt, damit Hilfslieferungen in die Stadt gelangen können.

Die Vereinten Nationen kündigten die Untersuchung eines möglichen Giftgaseinsatzes an. Ärzte hatten berichtet, über der Stadt seien Kanister mit Chlorgas abgeworfen worden. Ziel seien die von Rebellen gehaltenen Stadtteile Seif al Dawla und Zubdiya gewesen.

Teile der Großstadt in Nordsyrien werden von Regierungstruppen gehalten, andere Teile von Rebellen. Am vergangenen Freitag hatten die Aufständischen einen Belagerungsring der Regierungstruppen durchbrochen. Seitdem toben heftige Kämpfe in der Stadt. Die Vereinten Nationen forderten einen Waffenstillstand von 48 Stunden und sichere Fluchtkorridore, um der Zivilbevölkerung zu helfen.

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