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IS-Miliz zieht sich aus Manbidsch in Syrien zurück

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IS-Miliz zieht sich aus Manbidsch in Syrien zurück

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Nach wochenlangen Kämpfen hat sich die IS-Miliz aus der strategisch wichtigen Stadt Manbidsch im Norden Syriens zurückgezogen. Die Kämpfer des sogenannten Islamischen Staats haben nach Angaben syrisch-kurdischer Truppen rund 2000 Bewohner der Stadt entführt und als menschliche Schutzschilde genutzt.

Manbidsch war 2014 von den Dschihadisten eingenommen worden und galt als wichtiger Knotenpunkt für die Versorgungsroute in die IS-Hochburg Al-Rakka.

In Aleppo gingen die Kämpfe nach Angaben von Aktivisten weiter. Es gab Dutzende Luftangriffe und Artilleriebeschuss, unter anderem auf einen Markt und ein Krankenhaus. 18 Menschen sollen nach Angaben von lokalen Beobachtern ums Leben gekommen sein, darunter zwei Mitarbeiter des Kinderkrankenhauses in der Nähe von Aleppo. Die Klinik, die einzige in der Gegend für Frauen und Kinder, wurde weitgehend zerstört. In Syrien werden vermehrt Krankenhäuser und Kliniken bombardiert.

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