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Thailand: Mindestens drei Tote bei Serie von Bombenanschlägen im Süden

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Thailand: Mindestens drei Tote bei Serie von Bombenanschlägen im Süden

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In Thailand sind bei einer Serie von Bombenanschlägen in mehreren Städten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mindestens drei Menschen getötet worden. Betroffen sind mehrere Touristenorte. Das Militär spricht von koordinierten Angriffen.

Am Donnerstag waren nach einer Explosion auf einem Markt in Trang mit einem Todesopfer auch in dem Badeort Hua Hin, 200 Kilometer südlich von Bangkok zwei Bomben explodiert. Dabei starb eine Person, über 20 wurden verletzt, darunter mindestens fünf ausländische Touristen.

In derselben Stadt kam es später zu zwei weiteren Explosionen, erneut in kurzem zeitlichen und örtlichen Abstand. Dabei starb am frühen Morgen eine weitere Person. Unterdessen explodierten auch in Surat Thani zwei Bomben vor einer Polizeistation und dem Büro der Küstenwache. Auch dort wurde eine Person getötet.

Auch auf der Touristeninsel Phuket gab es eine oder mehrere Explosion mit Verletzten, aber offenbar ohne Tote. Einzelne Angaben seitens der Behörden und der Medien zu den Explosionen waren zunächst teils widersprüchlich.

Die Polizei sprach in mehreren Fällen von einer Zündung per Mobiltelefon. Lokale Medienberichte deuten auf eher kleine Sprengsätze hin, die an belebten Orten versteckt und möglicherweise mit Schrot gefüllt waren.

Wegen eines langen Wochenendes zum Geburtstag der Königin am Freitag sind derzeit auch viele Thailänder an den Badeorten.

Zu den Anschlägen bekannte sich zunächst niemand. Als mögliche Urheber gelten islamische Separatisten im Süden Thailands oder politische Gegner der aktuellen Militärregierung.

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