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IS-Miliz zieht mit 2000 Zivilisten als Geiseln aus Manbidsch ab

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IS-Miliz zieht mit 2000 Zivilisten als Geiseln aus Manbidsch ab

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Ein syrisch-kurdisches Rebellenbündnis hat nach mehr als zwei Monaten schwerer Kämpfe die IS-Miliz aus der Stadt Manbidsch nördlich von Aleppo vertrieben. Kurdische Medien verbreiteten Bilder tausender jubelnder Menschen aus dem zuletzt befreiten nördlichen Stadtteil.

Allerdings nahmen die fliehenden Dschihadisten in ihrem Autokonvoy nach Angaben der Rebellen 2000 Zivilisten als Geiseln und menschliche Schutzschilde mit. Sie sollen in Richtung der IS-Hochburg Dscharablus Richtung Norden abgezogen sein.

Laut der in Großbritannien ansässigen Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hätten die Rebellen den verschanzten IS-Kämpfern in der letzten Phase freies Geleit im Gegenzug für die Freilassung von Zivilisten angeboten.

Für die IS-Miliz ist der Verlust der Stadt ein schwerer Rückschlag: Manbidsch war der wichtigste Stützpunkt der Dschihadisten im Korridor zwischen der türkischen Grenze und Rakka, der nun kollabieren könnte.

Die sogenannten Demokratischen Kräfte Syriens (DFS) hatten ihre Offensive Ende Mai unter kurdischer Führung und mit US-Luftunterstützung gestartet.

US-Militärs hatten die Eroberung Manbidschs zuvor als eine Vorstufe für eine Offensive auf Rakka selbst bezeichnet, die “Hauptstadt” der IS-Miliz in Syrien.

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