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IS-Miliz zieht mit 2000 Zivilisten als Geiseln aus Manbidsch ab

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Von Euronews
IS-Miliz zieht mit 2000 Zivilisten als Geiseln aus Manbidsch ab

<p>Ein syrisch-kurdisches Rebellenbündnis hat nach mehr als zwei Monaten schwerer Kämpfe die IS-Miliz aus der Stadt Manbidsch nördlich von Aleppo vertrieben. Kurdische Medien verbreiteten Bilder tausender jubelnder Menschen aus dem zuletzt befreiten nördlichen Stadtteil.</p> <p>Allerdings nahmen die fliehenden Dschihadisten in ihrem Autokonvoy nach Angaben der Rebellen 2000 Zivilisten als Geiseln und menschliche Schutzschilde mit. Sie sollen in Richtung der IS-Hochburg Dscharablus Richtung Norden abgezogen sein.</p> <p>Laut der in Großbritannien ansässigen Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hätten die Rebellen den verschanzten IS-Kämpfern in der letzten Phase freies Geleit im Gegenzug für die Freilassung von Zivilisten angeboten.</p> <p>Für die IS-Miliz ist der Verlust der Stadt ein schwerer Rückschlag: Manbidsch war der wichtigste Stützpunkt der Dschihadisten im Korridor zwischen der türkischen Grenze und Rakka, der nun kollabieren könnte.</p> <p><img src="https://static.euronews.com/articles/34/11/341188/600x337_bonus-map.jpg" alt="" /></p> <p>Die sogenannten Demokratischen Kräfte Syriens (<span class="caps">DFS</span>) hatten ihre Offensive Ende Mai unter kurdischer Führung und mit US-Luftunterstützung gestartet. </p> <p>US-Militärs hatten die Eroberung Manbidschs zuvor als eine Vorstufe für eine Offensive auf Rakka selbst bezeichnet, die “Hauptstadt” der IS-Miliz in Syrien.</p>