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Trump relativiert Aussage, Obama sei IS-Gründer

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Trump relativiert Aussage, Obama sei IS-Gründer

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Die demokratische US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton und ihr Vizepräsidentschaftskandidat Tim Kaine haben ihre Steuererklärungen veröffentlicht. Es ist ein traditioneller Schritt, dem sich der republikanische Kandidat Donald Trump mit Verweis auf eine laufende Prüfung bislang verweigert.

Trump ging unterdessen auf seine an verschiedener Stelle wiederholte Aussage ein, Barack Obama sei der Gründer der IS-Miliz. In den Medien hatte das für viel Aufmerksamkeit gesorgt, den naheliegenden Erklärungsversuch eines Radiomoderators schlug Trump gar aus und bestand auf der wörtlichen Bedeutung. Am Freitag sprach Trump dann aber doch von missverstandenem Sarkasmus und warf demokratischen Kritikern vor, ihm den Mund verbieten zu wollen.

“Ich meine, er [US-Präsident Barack Obama] hat es soweit kommen lassen. Sie [die IS-Dschihadisten] hatten acht Staaten, sie hatten acht Länder, jetzt sind es 28. Sie expandieren. Also habe ich gesagt: der Gründer von ISIL. Natürlich bin ich sarkastisch – aber nicht sehr sarkastisch, um ehrlich zu sein. Und die haben alle gesagt ‘so etwas sollte er nicht sagen’”, so Trump auf einer Wahlkampfveranstaltung.

Die Veröffentlichung von Steuererklärungen ist bei US-Präsidentschaftskandidaten üblich, kommt aber auch bei anderen Politikern vor. Das Ehepaar Clinton tat es in verschiedener Form seit 1977 jedes Jahr. Aus der jüngsten geht hervor, dass die Clintons zuletzt knapp über 10 Millionen US-Dollar pro Jahr verdienten, davon einen Großteil mit Gagen für Reden. Auf ihre Einnahmen zahlen sie gut 35 Prozent nationale Steuern, plus Abgaben an die jeweiligen Bundesstaaten.

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