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"Sein Leben lang gehänselt" - Schweizer Zeitung macht Zug-Angreifer Simon S. ausfindig

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"Sein Leben lang gehänselt" - Schweizer Zeitung macht Zug-Angreifer Simon S. ausfindig

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Nach dem tödlichen Messer- und Brandangriff in einem Zug bei Salez-Sennwald hat die Schweizer Presse den mutmaßlichen Täter ausfindig gemacht. Der 27-Jährige hatte sechs Menschen so schwer verletzt, dass eine 34-jährige Frau – ebenso wie der Angreifer – am Sonntag im Krankenhaus verstorben ist.

Die Boulevardzeitung Blick veröffentlicht ein Foto vom Haus, in dem Simon S. seit drei Jahren in Liechtenstein zur Untermiete wohnte und zitiert seine Nachbarn.
Auch die Liechtensteiner Presse berichtet – mit Verweis auf “Blick”.

Ein Bekannter des mutmaßlichen Angreifers sagte Blick: “Er war eigentlich ein lieber Kerl. Aber man merkte, dass er ein Leben lang gehänselt wurde.”
Er habe keine Freunde gehabt und sei oft allein gewesen.
Ein Nachbar beschreibt Simon S. so: “Er lebte sehr zurückgezogen, grüßte nie zurück und saß oft im Garten und las.”

Die Polizei hat mehrmals erklärt, es gebe keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund für den Angriff. Die Polizei hat die Identität des Täters bisher nicht bestätigt, aber gemeldet, dass er einen Schweizer Namen habe.

Eine 17-jährige Verletzte befindet sich laut Polizei vier Tage nach der Attacke noch in einem sehr
kritischem Zustand. Das verletzte sechsjährige Mädchen sei inzwischen stabil und nicht mehr in Lebensgefahr.

Zunächst erinnerte viele die Messerattacke in der Schweiz an den Angriff eines afghanischen Asylbewerbers in einem Zug bei Würzburg.

Laut “Blick” hatte der mutmaßliche Angreifer in der Ostschweiz eine Lehre bei einem Autozulieferer gemacht und arbeitete inzwischen Teilzeit, weil er an einer Technischen Hochschule studierte.

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