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Rio: Übrig gebliebenes Olympia-Essen für Favela-Bewohner

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Rio: Übrig gebliebenes Olympia-Essen für Favela-Bewohner

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Ein gewöhnlicher Koch in einer gewöhnlichen Küche. Doch das Restaurant Refettorio in Rio de Janeiro hat ganz besondere Gäste. Keine Olympioniken oder Sportfunktionäre. Es sind Bewohner aus Favelas, den Armenvierteln der Olympia-Stadt, für die der Italiener Massimo Bottura Köstlichkeiten zubereitet.

Für den Koch geht es nicht darum, einhundert Menschen zu versorgen. “Wir könnten tonnenweise Suppenküchen aufbauen. Hier geht es um etwas anderes. Vor vielleicht zwei Tagen haben zwei Gäste beim Gehen gesagt, dass sie zum ersten Mal wie Fürsten behandelt wurden.”

Verwendet wird übrig gebliebenes Essen unter anderem aus Olympia-Kantinen. Dort werden täglich 230 Tonnen Lebensmittel zu 60.000 Mahlzeiten für Sportler, Trainer und Betreuer verarbeitet.

Ausgewählt werden die Gäste von Sozialarbeitern, die in den Favelas tätig sind. Und so erhalten jeden Abend 70 Obdachlose ein Gourmet-Essen in attraktivem Ambiente.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden.euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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